Elfenbeinfarbene Auflage,
$300 $
Der Glöckner von Notre-Dame
Französische Ausgabe
Großformat (25 x 35 cm)

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Der Glöckner von Notre-Dame, das Manuskript von Victor Hugo

Notre-Dame de Paris handschriftlicher Titel

Zum ersten Mal in Frankreich wird das in der BnF (Bibliothèque Nationale de France - französiche Staatsbibliothek) aufbewahrte komplette Manuskript von Notre-Dame de Paris (Der Glöckner von Notre-Dame) in einem luxuriösen Schuber veröffentlicht. Ein Roman, von dem Victor Hugo wollte, dass er „sowohl Drama als auch Epos, malerisch, aber poetisch, real, aber ideal, wahr, aber groß sei, der Walter Scott in Homer einbetten werde“.

Gravur der Kathedrale notre-dame

Eine frühe Karriere vor dem Glöckner von Notre-Dame

Seit seinem 14. Lebensjahr wollte Hugo „Chateaubriand oder nichts“ werden. Mit seinen Brüdern gründete er eine Zeitschrift (Le Conservateur littéraire), und er verfasste Gedichte, während er Schüler des Cordier-Internats in Paris war. Von seiner Mutter ermutigt nahm er im Alter von 15 Jahren an einem von der Académie française organisierten Gedichtwettbewerb zum Thema „Bonheur que procure l'étude dans toutes les situations de la vie“ (zu dt.etwa: „Freude am Lernen in allen Lebenssituationen“) teil. Sein Gedicht erhielt eine Auszeichnung. Schon bald wird er sich mit den Größen seiner Zeit messen, Alfred de Vigny, Alphonse de Lamartine, Charles Nodier. Er gründete einen Literaturkreis (Le Cénacle). Seine erste Sammlung, Odes (dt.: Oden), wurde 1822 veröffentlicht, im selben Jahr, in dem er seine Jugendfreundin Adèle Foucher heiratete. Es war der Beginn einer langen und fruchtbaren Karriere in der französischen Literatur, die durch den Hernani-Skandal (1830) geprägt wurde.

Entstehung des Manuskripts

In diesem fruchtbaren Jahrzehnt beeinflusste die englische Gotik, sowie das Interesse seiner Zeitgenossen an historischen Romanen und am Mittelalter die Entstehung seines ersten Meisterwerks: Notre-Dame de Paris (Der Glöckner von Notre-Dame). Bereits 1825 hatte Hugo seine Ansichten über die Erhaltung des Kulturerbes dargelegt (siehe Sur la destruction des monuments en France - Über die Zerstörung von Denkmälern in Frankreich). Der Glöckner von Notre-Dame sollte die Verbundenheit des Volkes und der Öffentlichkeit mit der Pariser Kathedrale wiederbeleben. 1835 trat Hugo der „Commission des Monuments“ (dt.: „Ausschuss für Denkmäler“) bei und regte die Restaurierung des Gebäudes an, die 1844 von Louis-Philippe beschlossen und vom Architekten Viollet-le-Duc durchgeführt wurde.

Um zu schreiben, sammelte Victor Hugo zahlreiche Unterlagen. Er las die akademischen Texte zu seinen Themen - Du Breul, Sauval, Commynes und Mathieu - um sich ein genaues Bild von den Ereignissen der Herrschaft Ludwigs XI. und der Situation in Paris am Ende des 15. Jahrhunderts zu machen, die als historische Kulissen dienten.

In seinen Roman vertieft und zweifellos von einem gewissen Taumel aufgrund dieses kolossalen Projekts befallen, schreibt er: „Ich staple Seite um Seite, und das Material dehnt sich aus und wächst so sehr vor mir, während ich vorankomme, dass ich nicht weiß, ob ich nicht so hoch wie die Türme schreiben werde“.

Handschriftliche Seite von Notre-Dame de Paris - Renaissance

Ein Kultroman

Der Glöckner von Notre-Dame wurde im März 1831 veröffentlicht: Der Text wurde seinem Verleger Charles Gosselin schon lange versprochen, aber Hugo brauchte drei Jahre, um diesen Roman zu schreiben, der von der Inschrift „ANÁIKH“ (Schicksal, auf Griechisch) inspiriert war, die in der mythischen Kathedrale von Notre-Dame auf der Ile de la Cité gefunden wurde. Ein verlorenes Notizbuch und politische Ereignisse sollen die Ursache für die Verzögerung gewesen sein... Auf dem Manuskript vermerkt Hugo: „Ich schrieb die ersten drei oder vier Seiten von Notre-Dame de Paris am 25. Juli 1830. Die Julirevolution hat mich unterbrochen [...]. Am 1. September fuhr ich mit dem Schreiben von Notre-Dame de Paris fort, und am 15. Januar 1831 war das Werk beendet.“

Seinte von Notre-Dame de Paris

Der Roman wurde bei seiner Veröffentlichung ein sofortiger Erfolg. Innerhalb eines Monats folgten 4 Neuauflagen aufeinander. Der Text wurde in viele Sprachen übersetzt, und Hugo zog 1836 ein Opernlibretto daraus. Die Abenteuer von Quasimodo, Esmeralda, Phoebus und Frollo wurden in Ballett, Musicals, Theaterstücke und Filme umgesetzt.

Die Veröffentlichung des Romans, am 16. Februar 1831 blieb zunächst unbemerkt und geriet in den Hintergrund anderer Ereignisse, die die Hauptstadt erschütterten - die Trauerfeier zum Gedenken an den Herzog von Berry in Saint Germain de l'Auxerrois löste einen Aufstand aus. Ein paar Tage später interessierte sich die Presse endlich für Der Glöckner von Notre-Dame. Die Öffentlichkeit bejubelt ihn. Die Kritiker greifen ihn auf. Während Lamartine ausrief: „Es ist der Shakespeare des Romans, es ist ein kolossales Werk, ein vorsintflutlicher Meilenstein, es ist das Epos des Mittelalters! Der Autor ist höher als eure Türme von Notre-Dame!“, Baudelaire betont, Hugo sei „ein Genie ohne Grenzen“. Wo hingegen Balzac lapidar kommentiert: „Zwei schöne Szenen, drei Worte, das Ganze unplausibel, zwei Beschreibungen, die Schöne und die Bestie, und eine Flut von schlechtem Geschmack; eine Fabel ohne Fähigkeiten und vor allem ein langweiliges, leeres Werk, voller struktureller Anmaßung.“

Die nummerierte blaue Ausgabe
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le tirage bleu de Notre-Dame est épuisé

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Victor Hugos Manuskripte, wahre Schätze

Dieses Manuskript wurde für die erste Ausgabe des Textes verwendet, und man kann an den Rändern die Namen von Typographen entdecken - Charles, Eugène, Lévi, Michel..., denen Hugo auch Anweisungen hinterlassen hat: „Dies ist der zweite Teil von Buch 3. Ich werde das Ende übermorgen früh einreichen.“ Die historischen Beschreibungen oder Angaben sind oft unterstrichen, während der aufmerksame Leser überall auf den Seiten verblüffende Elemente entdecken wird: Berechnungen und Gleichungen, einige Zeichnungen von Menschen - oder Tiergesichtern, Arabesken... und sogar eine Skizze der Silhouette von Quasimodo (siehe Anhänge). Ein paar aus der Druckerei entwendete Seiten (in Kapitel 2 von Buch 9, „Bucklig; Einäugig und Lahm“) wurden von Hugo umgeschrieben, bevor sie 1902 wiedergefunden wurden.

Victor Hugo ging äußerst sorgfältig mit seinen Manuskripten um. Er wählte sorgfältig seine Stifte und Papiere aus, und nach dem Exil bevorzugte er große blaue Seiten, die er in der in zwei faltete. Er schrieb, indem er links der Ränder Platz für Ergänzungen, Streichungen und auch Zeichnungen ließ. Seine Manuskripte wurden zum Teil an Freunde verschenkt und in einer Truhe aufbewahrt, auf die seine Verwandten (Juliette oder auch seine Schwägerin) aufpassten, und die ihm nach Brüssel, Jersey und Guernsey folgte.

Am 31. August 1881 fügte er ein Kodizil zu seinem Testament hinzu, zu Händen seines Testamentsvollstreckers Paul Meurice, in dem er ihm anvertraute: „Alles, was von mir geschrieben oder gezeichnet wurde, geht an die Nationalbibliothek von Paris, die eines Tages die Bibliothek der Vereinigten Staaten von Europa sein wird.“

Quasimodo von Victor Hugo

Ein unveröffentlichtes Manuskript

Das in zwei Bänden präsentierte Manuskript wird durch eine Auswahl von Stichen und Zeichnungen aus dem 19. Jahrhundert von Victor Hugo selbst angereichert.

Manuskripte Victor Hugo Notre-Dame

Luxusausgabe

Diese elfenbeinfarbene Auflage
ist von 1 bis 1000 nummeriert und
wird in einem handgefertigten
Schuber präsentiert.

Auf Öko-Papier und mit Öko-Tinte
gedruckt, mit den feinsten
Stoffen gebunden.

Kundenbewertung

Maria Luiza Furquim De Almeida F

Maravilhoso

Roland FLABAT

Excellent. Tout était impeccable en cette période troublée et ceci depuis la commande jusqu’à la livraison. Achat à recommander pour l'offrir, les yeux fermés, à toute personne aimant les beaux articles de la culture française et ceci en toute confiance en l'éditeur qui propose des avec tout le respect de la qualité du produit proposé.

Sophie Sallin

Extraordinaire et majestueux

Un magnifique ouvrage, devenu une des pierres angulaires de ma bibliothèque… Merci infiniment.

Cet ouvrage est absolument magnifique. Jeune étudiant en Lettres Modernes, Hugolien dans l'âme, je rêvais de pouvoir un jour m'offrir ce manuscrit qui est celui, selon moi, du plus grand chef d'oeuvre de Hugo. La qualité du papier est remarquable, l'impression est soignée...

Hugo n'est pas l'auteur le plus facile à lire uniquement à l'écriture, et il faut dans un premier temps disposer d'une autre édition pour pouvoir suivre l'écriture de l'auteur. Néanmoins, quel plaisir de pouvoir commencer à discerner seul(e) les phrases après un temps d'adaptation !

Je recommande cette édition à tous les passionné(e)s de Hugo, qui trouveront leur bonheur avec ce manuscrit, à n'en pas douter !

J'ai entendu la "publicité" de ce bouquin ce matin à la radio (France Inter) et je suis tout de suite tombée amoureuse de cette œuvre d'art. Je le veux! Je passe ma commande tout de suite. Hâte de l'avoir entre mes mains.